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C9orf152 Double Nickase Plasmid (h) | sc-415979-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
C9orf152 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-415979-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
C9orf152 ist ein bislang nur unzureichend charakterisiertes, proteinkodierendes menschliches Gen mit begrenzter funktioneller Annotation; die derzeitige Evidenz spricht eher für Aufgaben in grundlegenden zellulären Regulationsprozessen als für eine einzelne, pathwayspezifische Funktion. Expressionsprofilierungen und neu entstehende proteogenomische Datensätze können helfen, C9orf152 in übergeordnete Prozesse wie Transkriptionskontrolle, RNA-Stoffwechsel und zelluläre Stressantworten einzuordnen. Da uncharakterisierte Open-Reading-Frame-Gene häufig eine kontextabhängige Essenzialität zeigen, ist die Perturbation von C9orf152 hilfreich, um genetische Abhängigkeiten über verschiedene Zelltypen hinweg zu kartieren. Solche Studien unterstützen die Untersuchung potenzieller Assoziationen mit komplexen Krankheitsphänotypen mittels funktioneller Genomik und Varianteninterpretation, ohne dabei einen definierten pathogenen Mechanismus vorauszusetzen.
C9orf152 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des C9orf152-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von C9orf152 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die C9orf152-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit C9orf152-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.