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C1qL1 Double Nickase Plasmid (r) | sc-437294-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
C1qL1 Double Nickase Plasmid (r2) | sc-437294-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
C1qL1 (Komplement-C1q-ähnliches Protein 1) ist ein sezerniertes Mitglied der C1q/TNF-Superfamilie, das mit Zell-Zell-Kommunikation und extrazellulärmatrix-assoziierter Signalübertragung im Nervensystem in Verbindung gebracht wird. Es wird häufig im Kontext der Synapsenorganisation und der Aufrechterhaltung neuronaler Schaltkreise untersucht, wobei C1q-ähnliche Proteine adhäsionsabhängige Prozesse und aktivitätsreguliertes Remodeling beeinflussen können. Über diese Funktionen ist C1qL1 für Signalwege relevant, die Neuroentwicklung, synaptische Konnektivität sowie glia-neuronale Interaktionen steuern. Eine veränderte Regulation C1q-ähnlicher Signalgebung wurde auf mögliche Zusammenhänge mit neuropsychiatrischen und neurodegenerativen Phänotypen hin untersucht, wodurch C1qL1 ein nützliches Ziel für mechanistische Studien in neuronalen Rattenmodellen darstellt.
C1qL1 Das Double-Nickase-Plasmid (r) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des -Lokus in rat-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die -Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit -Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.