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c-Kit Double Nickase Plasmid (m) | sc-421289-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
c-Kit Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421289-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Kit (c-Kit; CD117) kodiert eine Rezeptor-Tyrosinkinase für den Stammzellfaktor (SCF), die das Überleben, die Proliferation und die Linienfestlegung in hämatopoetischen Vorläuferzellen, Melanozyten, Keimzellen und Mastzellen reguliert. Nach ligandinduzierter Dimerisierung und Autophosphorylierung aktiviert c-Kit Signalwege wie PI3K–AKT, RAS–MAPK, JAK/STAT und SRC-Familien-Kinasen, um Zellzyklusprogression, Migration und Differenzierung zu koordinieren. Fehlregulierte KIT-Signalgebung und KIT-exprimierende Zellpopulationen werden in der Tumorbiologie, bei mastzell- und allergieassoziierter Entzündung sowie bei Defekten der hämatopoetischen Entwicklung intensiv untersucht, was KIT als zentralen Knotenpunkt für mechanistische Studien etabliert. In Mausmodellen wird die Kit-Funktion zudem genutzt, um die Dynamik von Stamm-/Vorläuferzellen und mikroumgebungsabhängige Signale während Entwicklung und Gewebeerhalt zu untersuchen.
c-Kit Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Kit-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Kit abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Kit-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Kit-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.