Date published: 2026-7-14

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B7-H4 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-416865-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • B7-H4 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • B7-H4 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom B7-H4 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom B7-H4 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der VTCN1-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    B7-H4 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-416865-ACT
    20 µg
    $397.00

    B7-H4 CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-416865-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    VTCN1 kodiert das Immun-Checkpoint-Protein B7-H4 (auch als VTCN1 bekannt), einen Liganden der B7-Familie, der die T‑Zell-Aktivierung und die Zytokinproduktion moduliert, um Immunreaktionen zu dämpfen. B7‑H4 ist in den meisten Normalgeweben typischerweise nur gering exprimiert, kann jedoch in bestimmten zellulären Kontexten induziert werden und ist häufig mit immunregulatorischen Programmen in epithelialen und myeloiden Kompartimenten verknüpft. Seine Expression ist in inflammatorische Signalwege und Netzwerke der Antigenpräsentation eingebettet, die die Lymphozytenfunktion und die immunologische Homöostase von Geweben beeinflussen. Eine dysregulierte VTCN1/B7‑H4-Expression wurde mit tumorbedingter Immunflucht und veränderten Mustern der Immunzellinfiltration in Verbindung gebracht und ist damit für mechanistische Studien in der Krebsimmunologie und Entzündungsforschung relevant.

    B7-H4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen VTCN1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    B7-H4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des VTCN1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der VTCN1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen B7-H4-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native VTCN1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von B7-H4-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des B7-H4-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem VTCN1-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.