
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
ATP7A Double Nickase Plasmid (h) | sc-402387-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ATP7A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402387-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ATP7A kodiert eine kupfertransportierende P‑Typ‑ATPase, die überwiegend im trans‑Golgi‑Netzwerk lokalisiert ist und zur Plasmamembran traffickingiert, um die intrazelluläre Kupferverteilung und den Kupferexport zu regulieren. Durch die Bereitstellung von Kupfer für Enzyme des sekretorischen Weges und die Aufrechterhaltung der Kupferhomöostase unterstützt ATP7A die Reifung und Aktivität mehrerer Cuproenzyme, die an der Kontrolle von oxidativem Stress, der Biologie des Bindegewebes und der Neuroentwicklung beteiligt sind. Seine Funktion überschneidet sich mit Metallionentransport, vesikulärem Transport und redoxsensitiven Signalwegen, die den Zellstoffwechsel und die Signalübertragung prägen. Eine Fehlregulation von ATP7A wird mit erblichen Störungen des Kupfertransports sowie mit breiteren Phänotypen in Verbindung gebracht, die zu einer beeinträchtigten Cuproenzyme‑Funktion passen.
ATP7A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ATP7A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ATP7A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ATP7A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ATP7A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.