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ATP6AP1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404162-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ATP6AP1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404162-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ATP6AP1 kodiert eine akzessorische Komponente der vakuolären H\+-ATPase (V-ATPase), die die Ansäuerung von Organellen im gesamten endolysosomalen System unterstützt. Durch die Modulation des luminalen pH-Werts in Kompartimenten wie Lysosomen und dem Golgi-Apparat beeinflusst ATP6AP1 den Proteintransport, das Recycling von Rezeptoren und den lysosomenabhängigen Abbau von Makromolekülen und prägt damit die zelluläre Proteostase und Signalübertragung. Eine korrekte V-ATPase-Funktion ist mit Autophagie-Lysosomen-Pathways sowie glykosylierungsabhängigen sekretorischen Prozessen verknüpft, die entscheidend dafür sind, die Homöostase unter metabolischen und Stressbedingungen aufrechtzuerhalten. Eine Fehlregulation der mit ATP6AP1 verbundenen Ansäuerung und des Traffickings wurde mit Erkrankungen in Zusammenhang gebracht, die den Zellstoffwechsel, den Membrantransport und die Physiologie von Organsystemen betreffen, wodurch ATP6AP1 ein relevanter Ansatzpunkt für mechanistische Untersuchungen der Endomembranfunktion ist.
ATP6AP1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ATP6AP1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ATP6AP1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ATP6AP1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ATP6AP1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.