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Atm Double Nickase Plasmid (m) | sc-419229-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Atm Double Nickase Plasmid (m2) | sc-419229-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Atm kodiert eine Serin/Threonin-Proteinkinase, die als zentraler Sensor und Signalüberträger bei der Erkennung und Weiterleitung von Signalen nach DNA-Doppelstrangbrüchen fungiert. Bei genotoxischem Stress wird ATM aktiviert und phosphoryliert wichtige Substrate, darunter H2AX, CHEK2, TP53 und BRCA1, um Zellzyklus-Checkpoints, die Wahl des DNA-Reparaturwegs, Chromatin-Remodelling und Apoptose zu koordinieren. In Mausmodellen wird Atm häufig eingesetzt, um Netzwerke der Genomstabilität zu untersuchen, die Entwicklung, immunologische Diversifizierung und die Integrität von Neuronen beeinflussen. Eine Störung oder hypomorphe Funktion von ATM beeinträchtigt die DNA-Schadensantwort und ist in Krankheitsmodellen stark mit einer erhöhten Krebsanfälligkeit und neurodegenerativen Phänotypen verknüpft.
Atm Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Atm-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Atm abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Atm-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Atm-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.