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ATIII Double Nickase Plasmid (h) | sc-403735-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ATIII Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403735-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SERPINC1 kodiert Antithrombin III (ATIII), einen sezernierten Serinprotease-Inhibitor, der die Gerinnung begrenzt, indem er Thrombin und aktivierte Faktoren wie FXa und FIXa inaktiviert; seine Aktivität wird durch Heparansulfat und Heparin verstärkt. ATIII ist ein zentraler Regulator der Hämostase und greift in Proteasekaskaden ein, die die Fibrinbildung, die endotheliale Homöostase und entzündungsgekoppelte Gerinnungssignalwege steuern. Varianten oder eine verminderte funktionelle Aktivität von SERPINC1 sind mit einer dysregulierten Gerinnung und einer thrombotischen Prädisposition assoziiert, was das Gen zu einem wichtigen Lokus für die Untersuchung des Gleichgewichts in antikoagulatorischen Signalwegen macht. Da ATIII hauptsächlich von Hepatozyten gebildet wird und systemisch zirkuliert, ist SERPINC1 zudem relevant für die Erforschung der Biogenese sekretorischer Proteine und der Kontrolle extrazellulärer Proteasen im Plasma.
ATIII Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SERPINC1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SERPINC1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SERPINC1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SERPINC1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.