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Atg16 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404024-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Atg16 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404024-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ATG16L1 kodiert Atg16, eine zentrale Komponente des ATG12–ATG5–ATG16L1-Komplexes, der für die Biogenese von Autophagosomen und die Lipidierung von LC3/ATG8 während der Makroautophagie erforderlich ist. Durch die Koordination der Expansion des Phagophors und der Sequestrierung von Fracht trägt ATG16L1 zur Regulation der zellulären Homöostase, zur Qualitätskontrolle von Proteinen und Organellen sowie zu Antworten auf metabolischen und inflammatorischen Stress bei. Die ATG16L1-abhängige Autophagie ist mit Signalwegen der angeborenen Immunität verknüpft, einschließlich antibakterieller Xenophagie und der Kontrolle der Inflammasom-Aktivität, wodurch diese Route mit der Regulation der mukosalen Barriere und der Immunantwort verbunden wird. Genetische Variation und eine veränderte ATG16L1-Funktion wurden mit einer erhöhten Anfälligkeit für entzündliche Darmerkrankungen und dysregulierten Wirt–Mikroben-Interaktionen assoziiert, was mechanistische Studien in relevanten Epithel- und Immunzellmodellen motiviert.
Atg16 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ATG16L1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ATG16L1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ATG16L1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ATG16L1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.