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ART1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-419208-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ART1 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-419208-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Mouse **Art1** kodiert die ekto-ADP-Ribosyltransferase 1 (ART1), ein über Glycosylphosphatidylinositol (GPI) verankertes Enzym, das ADP-Ribose aus extrazellulärem NAD+ auf Zielproteine an der Zelloberfläche überträgt. Diese Mono-ADP-Ribosylierung kann die Rezeptorfunktion, Zell-Zell-Interaktionen und nachgeschaltete Signalereignisse modulieren, die mit Immunregulation und Gewebeumbau verknüpft sind. Die ART1-Aktivität greift in den extrazellulären NAD+-Stoffwechsel sowie in inflammatorische Signalnetzwerke ein, die die Aktivierung von Leukozyten und die Reaktionen der epithelialen Barriere beeinflussen. Veränderte ART1-vermittelte ADP-Ribosylierung wurde in Zusammenhängen mit entzündlichen und autoimmunen Phänotypen sowie mit tumorassoziierter Signalgebung im Mikromilieu untersucht und ist damit für mechanistische Studien relevant.
ART1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Art1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Art1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Art1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Art1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.