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ARHGAP21 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403424-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ARHGAP21 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403424-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ARHGAP21 kodiert ein Rho-GTPase-aktivierendes Protein, das die Signalübertragung der Rho-Familie herunterreguliert, indem es die GTP-Hydrolyse beschleunigt, und dadurch den Umbau des Aktin-Zytoskeletts sowie die Zellpolarität mitprägt. Über die Modulation von RhoA und verwandten GTPasen beeinflusst ARHGAP21 Prozesse wie vesikulären Transport, Adhäsionsdynamik und gerichtete Migration und integriert dabei Signale aus rezeptor- und integrinassoziierten Signalwegen. Seine regulatorische Funktion ist in umfassendere Signalkaskaden eingebunden, die Membrantransport mit zytoskelettaler Kontraktilität koordinieren. Eine fehlregulierte Rho-GTPase-Signalgebung ist häufig mit veränderter Motilität und invasiven Phänotypen bei Krebs sowie mit Störungen der Gefäß- und Immunzellfunktion assoziiert, was mechanistische Untersuchungen zu ARHGAP21 motiviert.
ARHGAP21 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ARHGAP21-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ARHGAP21 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ARHGAP21-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ARHGAP21-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.