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ARA70 Double Nickase Plasmid (m) | sc-424185-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Ncoa4** codiert **ARA70**, einen Koaktivator nukleärer Rezeptoren, der die ligandenabhängige Transkription moduliert, indem er mit dem Androgenrezeptor und verwandten nukleären Rezeptorkomplexen interagiert. ARA70 beeinflusst chromatinassoziierte Transkriptionsprogramme, die Zellproliferation, Differenzierung und Stoffwechsel regulieren, und integriert Signale über Steroidhormon- und Koregulator‑Signalwege hinweg. **NCOA4** ist zudem an der Eisenhomöostase durch **Ferritinophagie** beteiligt, indem es mit der NCOA4-gesteuerten Autophagiemaschinerie zusammenwirkt, um Ferritin zu Lysosomen zu transportieren, und so die Biologie nukleärer Rezeptoren mit Autophagie und Reaktionen auf oxidativen Stress verknüpft. Eine Fehlregulation dieser Prozesse wurde mit veränderter Hormonsignalgebung, eisenabhängiger zellulärer Vulnerabilität sowie Phänotypen in Zusammenhang gebracht, die für die Krebsbiologie und die Neurodegenerationsforschung relevant sind.
ARA70 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ncoa4-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ncoa4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ncoa4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ncoa4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.