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Aquaporin 9/AQP9 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401298-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Aquaporin 9/AQP9 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401298-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
AQP9 kodiert Aquaporin‑9, einen Plasmamembrankanal, der den transmembranen Transport von Wasser und kleinen neutralen gelösten Stoffen, darunter Glycerol und andere Polyole, erleichtert und so den osmotischen Haushalt mit dem Intermediärstoffwechsel verknüpft. In Hepatozyten und Immunzellen trägt AQP9 zur Glycerolaufnahme und zur Verarbeitung von Kohlenstoffquellen bei, was gluconeogene und lipidstoffwechselbezogene Prozesse beeinflussen kann, und ist zudem an der Regulation des Zellvolumens beteiligt. Seine Expression wird durch entzündliche und metabolische Signale gesteuert und verbindet AQP9 mit Signalwegen, die Nährstofftransport, Stressantworten und Zellzustandsübergänge regulieren. Dysregulierte AQP9‑Spiegel wurden im Zusammenhang mit Stoffwechselstörungen und der Biologie entzündlicher Erkrankungen beschrieben, wodurch es ein nützliches Ziel für mechanistische Studien zu Membrantransport und metabolischer Umprogrammierung darstellt.
Aquaporin 9/AQP9 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des AQP9-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von AQP9 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die AQP9-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit AQP9-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.