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APG5/ATG5 Double Nickase Plasmid (m) | sc-419149-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
APG5/ATG5 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-419149-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Atg5-Gen kodiert APG5/ATG5, einen zentralen Autophagie-Faktor, der für die Biogenese von Autophagosomen über das ATG12–ATG5–ATG16L1-Konjugationssystem erforderlich ist, welches die Lipidierung von LC3 und die Verlängerung des Phagophors unterstützt. Durch die Koordination der Makroautophagie beeinflusst ATG5 die zytoplasmatische Qualitätskontrolle, die mitochondriale Homöostase und die Stressanpassung, mit nachgeschalteten Effekten auf die angeborene Immun-Signalgebung und den Entzündungstonus. Eine veränderte ATG5-abhängige Autophagie wurde in experimentellen Modellen mit einer dysregulierten, neurodegenerationsassoziierten Proteostase, erhöhter Infektanfälligkeit, metabolischer Dysfunktion und Tumorbiologie in Verbindung gebracht. Eine Störung von Atg5 wird daher häufig eingesetzt, um autophagieabhängige gegenüber autophagieunabhängigen Mechanismen in Zellüberleben, Differenzierung und Immunwegen zu untersuchen.
APG5/ATG5 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Atg5-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Atg5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Atg5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Atg5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.