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ALX3 Double Nickase Plasmid (m) | sc-419094-NIC | 20 µg | $410.00 |
ALX3 (aristaless-like homeobox 3) ist ein Homeobox-Transkriptionsfaktor vom paired-type, der Entwicklungsprogramme der Musterbildung im kraniofazialen Komplex und in den Gliedmaßen reguliert und dabei transkriptionelle Netzwerke steuert, die Zellschicksalsentscheidungen, Proliferation und Morphogenese koordinieren. In der Maus trägt Alx3 zu genregulatorischen Schaltkreisen bei, die neuralleistenabgeleitetes Mesenchym und die epidermale Differenzierung kontrollieren, und ist in übergeordnete Entwicklungssignalwege eingebunden, die die anteroposteriore sowie dorso-ventrale Musterbildung prägen. Eine Fehlregulation von Transkriptionsfaktoren der ALX-Familie ist mit angeborenen Fehlbildungen kraniofazialer und gliedmaßenbezogener Strukturen verknüpft, wodurch Alx3 ein relevanter Genort für die Untersuchung von Genotyp-Phänotyp-Beziehungen in der Entwicklungsbiologie ist. Seine streng kontrollierte Expression dient zudem als Modell, um zu erforschen, wie Homeobox-Faktoren den Chromatinzustand und die linienspezifische Transkription modulieren.
ALX3 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Alx3-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Alx3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Alx3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Alx3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.