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| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
Agrin Double Nickase Plasmid (h) | sc-401256-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Agrin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401256-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
AGRN kodiert Agrin, ein großes Heparansulfat-Proteoglykan der extrazellulären Matrix, das Zell‑Matrix‑Interaktionen organisiert und die Synapsenbildung sowie -stabilität reguliert. In neuromuskulären und zentralen Synapsen koordiniert die Agrin-Signalgebung die Clusterbildung und Aufrechterhaltung postsynaptischer Spezialisierungen und unterstützt Signalwege, die die Rezeptorlokalisierung, den Umbau des Zytoskeletts und die Organisation von Membrandomänen steuern. Über die Synaptogenese hinaus trägt Agrin zur Architektur der Basalmembran, zur Mechanotransduktion sowie zur Kommunikation zwischen Neuronen und Gliazellen bei. Eine fehlregulierte AGRN-Expression oder Agrin-Prozessierung wurde mit veränderter synaptischer Integrität und Gewebeumbau in neuromuskulären und neurodegenerativen Zusammenhängen in Verbindung gebracht, was seine Nutzung als Ziel in funktionellen Genomikstudien zur Konnektivität und extrazellulären Matrix-Signalgebung stützt.
Agrin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des AGRN-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von AGRN abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die AGRN-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit AGRN-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.