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Adenylate cyclase 2/AC2/ADCY2 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402994-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das humane Gen **ADCY2** kodiert die Adenylatcyclase 2 (AC2), ein membranständiges Enzym, das als Antwort auf Signale G‑Protein‑gekoppelter Rezeptoren (GPCR) ATP in zyklisches AMP (cAMP) umwandelt – insbesondere über stimulierende Gαs‑Signale und modulierende Gβγ‑Einflüsse. Durch die Feinabstimmung des intrazellulären cAMP reguliert AC2 PKA‑ und EPAC‑abhängige Phosphorylierungsprogramme, die die Aktivität von Ionenkanälen, die Neurotransmitterfreisetzung, metabolische Antworten und transkriptionelle Outputs wie die CREB‑Signalübertragung beeinflussen. Die Aktivität von ADCY2 ist daher zentral für die Signalintegration an der Plasmamembran sowie für die zeitliche Dynamik der Ausbreitung von Second‑Messenger‑Signalen in erregbaren und nichterregbaren Zellen. Genetische und funktionelle Studien bringen eine veränderte Regulation des cAMP‑Signalwegs unter Beteiligung von ADCY2 mit neuropsychiatrischen und verhaltensbezogenen Phänotypen in Verbindung, was seine Relevanz für mechanistische Untersuchungen der neuronalen Signalübertragung und der zellulären Homöostase unterstreicht.
Adenylate cyclase 2/AC2/ADCY2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ADCY2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Adenylate cyclase 2/AC2/ADCY2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ADCY2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ADCY2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Adenylate cyclase 2/AC2/ADCY2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ADCY2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Adenylate cyclase 2/AC2/ADCY2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Adenylate cyclase 2/AC2/ADCY2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ADCY2-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.