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ACTC1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400008-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ACTC1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400008-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ACTC1 kodiert kardiales Alpha-Aktin, einen zentralen Bestandteil des dünnen Sarkomerfilaments, das zu F‑Aktin polymerisiert und so die Kraftentwicklung sowie die Integrität des Zytoskeletts in quergestreifter Muskulatur unterstützt. Durch die Bindung an Myosin und das Zusammenwirken mit den regulatorischen Tropomyosin‑Troponin‑Komplexen trägt ACTC1 zur Ca²⁺‑abhängigen Steuerung der Kontraktion und zur Mechanotransduktion bei. ACTC1‑assoziierte Störungen können die Sarkomerassemblierung und die kontraktile Leistung beeinträchtigen und verknüpfen dieses Gen mit erblichen Kardiomyopathien und angeborenen Herzfehlern, die im Kontext der Muskelentwicklung und des kardialen Remodelings untersucht werden. Seine Expression und Organisation werden häufig zusammen mit Signalwegen analysiert, die die Myofibrillogenese, die Aktin‑Dynamik und zelluläre Stressantworten in Kardiomyozyten steuern.
ACTC1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ACTC1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ACTC1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ACTC1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ACTC1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.