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ACTC1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400008-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
ACTC1 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400008-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
ACTC1 kodiert für kardiales Alpha-Aktin, einen zentralen Bestandteil des sarkomerischen dünnen Filaments, der zu F‑Aktin polymerisiert und so die Kraftentwicklung sowie die Kontraktionsmechanik in quergestreifter Muskulatur unterstützt. Durch die Interaktion mit Myosinmotoren und aktinbindenden Regulatoren trägt ACTC1 zur Myofibrillenassemblierung, zur Organisation des Zytoskeletts und zu Mechanotransduktionswegen bei, die Struktur und Funktion von Kardiomyozyten koordinieren. Störungen der ACTC1-Expression oder der Filamentintegrität können die Sarkomerdynamik und die Kopplung an die Kalziumhandhabung verändern, was dieses Gen mit vererbten Kardiomyopathie-Phänotypen und angeborenen Herzfehlern in Verbindung bringt. Als muskelangereicherte Aktin-Isoform wird ACTC1 außerdem genutzt, um isoformspezifisches zytoskelettales Remodeling und Stressantworten in Modellen der Herz- und Skelettmuskulatur zu untersuchen.
ACTC1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ACTC1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
ACTC1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ACTC1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ACTC1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen ACTC1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ACTC1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von ACTC1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des ACTC1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ACTC1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.