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ACTA2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400003-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ACTA2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400003-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ACTA2 kodiert α-glatte Muskelaktin (ACTA2), ein zentrales kontraktiles Filamentprotein, das besonders in vaskulären glatten Muskelzellen und Myofibroblasten angereichert ist. Durch die Polymerisation zu F‑Aktin-Stressfasern und die Interaktion mit Myosinmotoren unterstützt ACTA2 die zytoskelettale Spannung, die Dynamik fokaler Adhäsionen und mechanotransduktive Programme, die Zellmigration und den Umbau der extrazellulären Matrix prägen. Die ACTA2-Aktivität steht in Wechselwirkung mit der RhoA/ROCK-Signalübertragung, der TGF‑β‑getriebenen Differenzierung sowie der SRF/MRTF‑vermittelten transkriptionellen Kontrolle der Expression kontraktiler Gene. Eine Fehlregulation oder Mutation von ACTA2 wird mit Funktionsstörungen vaskulärer glatter Muskelzellen und Remodeling-Phänotypen in Verbindung gebracht, einschließlich eines erhöhten Risikos für thorakale Aortenaneurysmen/-dissektionen, und wird häufig im Kontext von Fibrose und abnormer Kontraktilität untersucht.
ACTA2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ACTA2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ACTA2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ACTA2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ACTA2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.