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ACAD-11 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-408606-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das humane Gen **ACAD11** kodiert das Mitglied 11 der Acyl-CoA-Dehydrogenase-Familie (ACAD-11), ein mitochondriales Enzym, das an der Initiierung der Fettsäure-β-Oxidation durch FAD-abhängige Dehydrierung spezifischer Acyl-CoA-Substrate beteiligt ist. Durch seinen Beitrag zum mitochondrialen Lipidkatabolismus beeinflusst ACAD-11 die zelluläre Energiebilanz, die Redox-Homöostase sowie Lipid-Signalwege, die mit PPAR-regulierten Stoffwechselprogrammen verknüpft sind. Veränderte ACAD11-Expression oder -Aktivität ist daher für Studien zu mitochondrialer Dysfunktion, Lipidakkumulation und metabolischen Stressantworten relevant. In biomedizinischen Forschungskontexten wird ACAD11 häufig im Zusammenhang mit Fragestellungen untersucht, die die Kapazität der Fettsäureoxidation mit Entzündung, Neurobiologie und phänotypischen Merkmalen metabolischer Erkrankungen verknüpfen.
ACAD-11 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ACAD11-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
ACAD-11 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ACAD11-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ACAD11-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen ACAD-11-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ACAD11-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von ACAD-11-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des ACAD-11-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ACAD11-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.