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Abin-1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-425441-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Abin-1 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-425441-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das murine Gen **Tnip1** kodiert **ABIN‑1** (A20‑bindender Inhibitor von NF‑κB), einen ubiquitinbindenden Adapter, der inflammatorische Signalübertragung nachgeschaltet an TNF‑Rezeptor‑, Toll‑like‑Rezeptor‑ und IL‑1‑Rezeptor‑Signalwegen begrenzt. ABIN‑1 kooperiert mit der Deubiquitinase **A20/TNFAIP3**, um K63‑ und lineare (M1‑)Ubiquitin‑Signale an Komplexen, die **RIPK1** und **NEMO/IKK** enthalten, zu modulieren und dadurch die transkriptionellen Outputs von **NF‑κB** und **MAPK** zu formen. Über diese Interaktionen beeinflusst ABIN‑1 die Aktivierung der angeborenen Immunität, die Zytokinproduktion und Überlebenssignalwege und ist damit relevant für Modelle von Autoimmunität, entzündlichen Erkrankungen und immunvermittelter Gewebepathologie. Darüber hinaus wurde ABIN‑1 mit der Regulation zellulärer Stressantworten in Verbindung gebracht und kann proliferative Phänotypen in Kontexten beeinflussen, in denen die NF‑κB‑Signalgebung fehlreguliert ist.
Abin-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Tnip1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Abin-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Tnip1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Tnip1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Abin-1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Tnip1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Abin-1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Abin-1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Tnip1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.