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4.1N Double Nickase Plasmid (h) | sc-404584-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
4.1N Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404584-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
EPB41L1 kodiert das Protein 4.1N, einen zytoskelettalen Adapter mit FERM-Domäne, der Membranproteine mit dem kortikalen Aktinnetzwerk verbindet und zur Organisation spezialisierter Membrandomänen in menschlichen Zellen beiträgt. 4.1N beeinflusst Zellform, Adhäsion und Membranstabilität, indem es Proteinkomplexe an der Plasmamembran reguliert und das Aktin-Remodeling sowie den intrazellulären Transport (Trafficking) mitsteuert. Über diese Funktionen ist EPB41L1 für Prozesse wie Neuritenauswuchs und synaptische Organisation relevant; eine Fehlregulation wurde u. a. im Zusammenhang mit veränderter Zellmigration und onkogener Progression untersucht. Die Untersuchung von EPB41L1 unterstützt mechanistische Analysen der Kopplung von Membran und Zytoskelett sowie von Signalereignissen, die von der räumlichen Kontrolle von Rezeptor- und Scaffold-Komplexen abhängen.
4.1N Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des EPB41L1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von EPB41L1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die EPB41L1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit EPB41L1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.