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γ-FR CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403347-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
γ-FR CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-403347-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das humane Gen **FOLR3** kodiert den **γ-Folatrezeptor (γ-FR)**, ein zur Folatrezeptor-Familie gehörendes, über **Glycosylphosphatidylinositol (GPI)** membranassoziiertes Protein, das an der **Folatbindung** und der **zellulären Folat-Homöostase** beteiligt ist. Dadurch unterstützt es den **Ein-Kohlenstoff-Stoffwechsel**, der für die **Nukleotidbiosynthese** und **Methylierungsreaktionen** erforderlich ist. Über seinen Zusammenhang mit der Folatverfügbarkeit ist γ-FR mit Signal- und Stoffwechselwegen verknüpft, die **DNA-Replikation und -Reparatur**, die **Redox-Balance** und die **epigenetische Regulation** beeinflussen – Prozesse, die in schnell proliferierenden oder metabolisch umprogrammierten Zellen häufig gestört sind. Unterschiede in der Expression von Folatrezeptoren wurden in der **hämatopoetischen** und **immunologischen Zellbiologie** sowie bei Erkrankungen untersucht, in denen Folatstoffwechsel und Methylierungsstatus zu veränderten Transkriptionsprogrammen beitragen. Als oberflächenassoziiertes, folatbindendes Protein bietet γ-FR zudem einen gut zugänglichen Ansatzpunkt, um **rezeptorvermittelte Nährstoffaufnahme** und nachgeschaltete **metabolische Phänotypen** in humanen Zellmodellen zu untersuchen.
γ-FR Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen FOLR3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
γ-FR Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des FOLR3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der FOLR3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen γ-FR-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native FOLR3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von γ-FR-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des γ-FR-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem FOLR3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.