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γC-crystallin Double Nickase Plasmid (h) | sc-402940-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
γC-crystallin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402940-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane **CRYGC**-Gen kodiert **γC‑Kristallin**, ein hoch abundant vorkommendes Strukturprotein in der Augenlinse, das zum Brechungsindex, zur Transparenz und zur langfristigen Stabilität der Linsenfaserzellen beiträgt. Als Mitglied der **β/γ‑Kristallin‑Superfamilie** unterstützt γC‑Kristallin eine dichte Proteinanordnung und die Resistenz gegen Aggregation – Prozesse, die für die Proteostase in der weitgehend organellenfreien Umgebung der Linsenfaserzellen zentral sind. Störungen der Faltung und Löslichkeit von Kristallinen überschneiden sich mit oxidativen Stressantworten und der chaperonabhängigen Aufrechterhaltung von Linsenproteinen und verknüpfen eine gestörte Homöostase mit lichtstreuenden Aggregaten. Genetische Variation oder eine dysregulierte Stabilität von γC‑Kristallin ist mit erblichen Phänotypen der Linsentrübung assoziiert und bietet einen molekularen Ansatzpunkt zur Untersuchung katarakt-relevanter Mechanismen.
γC-crystallin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CRYGC-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CRYGC abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CRYGC-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CRYGC-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.