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β Enolase Double Nickase Plasmid (h) | sc-400843-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
β Enolase Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400843-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ENO3 kodiert die menschliche β-Enolase (ENO3), ein in der Muskulatur besonders stark exprimiertes glykolytisches Enzym, das die Umwandlung von 2-Phosphoglycerat zu Phosphoenolpyruvat katalysiert und damit die ATP-Produktion in energieintensiven Geweben unterstützt. Über die Glykolyse hinaus tragen Enolase-Isoformen zur metabolischen Umprogrammierung und zu zellulären Stressantworten bei, unter anderem über Verknüpfungen zur Hypoxie-Signalgebung und zur umfassenderen Regulation des Kohlenstoffflusses. Eine veränderte ENO3-Expression oder -Aktivität wurde mit Pathologien der Skelettmuskulatur und myopathischen Phänotypen in Verbindung gebracht und wird in Zusammenhängen metabolischer Dysfunktion und Gewebeumbau untersucht. Als Marker des muskulären Stoffwechselzustands wird ENO3 häufig genutzt, um Veränderungen in Energiestoffwechsel, Differenzierung und Proteostase in humanen Zellmodellen zu analysieren.
β Enolase Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ENO3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ENO3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ENO3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ENO3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.