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α2C-AR Double Nickase Plasmid (h) | sc-404948-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
α2C-AR Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404948-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ADRA2C kodiert den humanen alpha2C-adrenergen Rezeptor (α2C-AR), einen Gi/Go-gekoppelten GPCR, der als Antwort auf Katecholamine die Neurotransmitterfreisetzung und den Tonus der glatten Muskulatur moduliert. Die Aktivierung des Rezeptors hemmt die Adenylylcyclase und senkt dadurch cAMP, reguliert die Aktivität von Ionenkanälen und aktiviert MAPK/ERK-Signalwege, wodurch synaptische Transmission und vaskuläre Reaktivität geprägt werden. Der α2C-AR trägt zur präsynaptischen Autorezeptor-Rückkopplung und zu stressabhängiger adrenerger Signalgebung bei und ist damit mit der Regulation des sympathischen Ausstroms verknüpft. Veränderungen der ADRA2C-Expression oder -Funktion wurden im Zusammenhang mit der Biologie neuropsychiatrischer und kardiovaskulärer Erkrankungen untersucht, unter anderem in Kontexten mit fehlregulierter Katecholamin-Signalgebung und gestörtem Gefäßtonus.
α2C-AR Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ADRA2C-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ADRA2C abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ADRA2C-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ADRA2C-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.