Date published: 2026-7-11

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α2A-AR CRISPR Activation Plasmid (m): sc-419023-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • α2A-AR CRISPR Activation Plasmid (m) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • α2A-AR CRISPR Aktivierungsplasmide (m) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom α2A-AR CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) und vom α2A-AR CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der Adra2a-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    α2A-AR CRISPR Activation Plasmid (m)

    sc-419023-ACT
    20 µg
    $397.00

    Adra2a kodiert den murinen alpha2A-AR, einen Gi/o-gekoppelten adrenergen Rezeptor, der als Reaktion auf Noradrenalin und Adrenalin inhibitorische Signalübertragung vermittelt. Die Rezeptoraktivierung hemmt die Adenylylcyclase-Aktivität und reduziert dadurch das cAMP/PKA-Signaling, moduliert die Leitfähigkeit von Ionenkanälen und beeinflusst nachgeschaltete MAPK- und Phospholipase-Signalwege, die synaptische Transmission und zelluläre Erregbarkeit prägen. Im zentralen und peripheren Nervensystem reguliert der alpha2A-AR die Neurotransmitterfreisetzung und den autonomen Tonus und hat darüber hinaus Funktionen in der vaskulären und metabolischen Regulation. Eine fehlregulierte adrenerge Signalübertragung unter Beteiligung von ADRA2A wurde mit neuropsychiatrischen Phänotypen, Schaltkreisen der Stressantwort, Schmerzverarbeitung und kardiometabolischen Merkmalen in Verbindung gebracht, was seinen Einsatz in mechanistischen Signalwegstudien unterstützt.

    α2A-AR Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Adra2a-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    α2A-AR Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Adra2a-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Adra2a-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen α2A-AR-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Adra2a-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von α2A-AR-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des α2A-AR-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Adra2a-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.