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αENaC CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-422825-ACT | 20 µg | $397.00 |
Scnn1a kodiert die Alpha-Untereinheit des epithelialen Natriumkanals der Maus (αENaC), eine porenbildende Komponente, die für den amiloridempfindlichen Na⁺-Transport über epitheliale Membranen erforderlich ist. αENaC trägt zur apikalen Natriumaufnahme bei, die die Homöostase der Flüssigkeit auf der Atemwegsoberfläche, die alveoläre Flüssigkeitsclearance und das transepitheliale Elektrolytgleichgewicht in Niere, Lunge und distalem Kolon beeinflusst. Die Kanalaktivität ist in die Aldosteron-Signalübertragung und eine proteaseabhängige Steuerung des Öffnens integriert und wird durch ubiquitinabhängige Trafficking-Wege wie die NEDD4-2–vermittelte Regulation moduliert. Eine dysregulierte ENaC-Funktion wird häufig als Modell für veränderte Salz- und Flüssigkeitshomöostase genutzt und verknüpft die Scnn1a-Expression mit Untersuchungen zu Dehydratation der Atemwege, Phänotypen mit Schleimobstruktion sowie blutdruckbezogener Physiologie in vivo und in kultivierten Epithelien.
αENaC Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Scnn1a-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
αENaC Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Scnn1a-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Scnn1a-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen αENaC-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Scnn1a-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von αENaC-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des αENaC-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Scnn1a-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.