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α3e Tubulin CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400023-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
α3e Tubulin CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400023-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
TUBA3E kodiert α3e-Tubulin, eine β‑Tubulin-bindende Untereinheit, die zu Mikrotubuli polymerisiert und so die Architektur des Zytoskeletts, den intrazellulären Transport sowie die Ausbildung und Funktion des mitotischen Spindelapparats unterstützt. Als zentrale Komponente des Mikrotubuli-Netzwerks trägt α3e‑Tubulin durch dynamischen Aufbau und Umbau von Mikrotubuli zu Prozessen wie Zellzyklusprogression, Organellenpositionierung und Neuritenauswuchs bei. Tubulin-Isotypen können die Stabilität von Mikrotubuli sowie ihre Interaktionen mit mikrotubuliassoziierten Proteinen und Motorprotein-Komplexen modulieren und dadurch Signalwege beeinflussen, die Proliferation und zelluläre Polarität steuern. Dysregulierte Mikrotubuli-Dynamik und veränderte Tubulin-Expressionsmuster sind in verschiedenen Krankheitskontexten häufig mit chromosomaler Instabilität und aberranter Zellteilung assoziiert und liefern eine Grundlage für mechanistische Studien zur Regulation des Zytoskeletts.
α3e Tubulin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen TUBA3E-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
α3e Tubulin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des TUBA3E-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der TUBA3E-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen α3e Tubulin-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native TUBA3E-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von α3e Tubulin-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des α3e Tubulin-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem TUBA3E-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.