
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
α1b Tubulin CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400021-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
α1b Tubulin CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400021-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
TUBA1B kodiert das humane α1b-Tubulin, einen zentralen α-Tubulin-Isoformtyp, der mit β-Tubulin zu Heterodimeren zusammenlagert und so Mikrotubuli aufbaut. Diese liefern eine essenzielle strukturelle Grundlage für intrazellulären Transport, Zellpolarität und den Aufbau der mitotischen Spindel. Die dynamische Umgestaltung von Mikrotubuli steuert Prozesse wie Vesikeltransport, Ziliogenese und Chromosomentrennung durch eine koordinierte Regulation via mikrotubuliassoziierte Proteine und posttranslationale Modifikationen von Tubulin. Störungen der Tubulin-Homöostase können die Organisation des Zytoskeletts, den Zellzyklusverlauf und Stressantworten verändern und verknüpfen die Tubulinbiologie damit mit proliferativen Signalwegen und zellulärer Anpassung. Als breit exprimierte Zytoskelettkomponente wird α1b-Tubulin häufig eingesetzt, um Mikrotubuli-Dynamik und zytoskelettabhängige Phänotypen zu untersuchen, die für das Verhalten von Krebszellen und die neuroentwicklungsbiologische Forschung relevant sind.
α1b Tubulin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen TUBA1B-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
α1b Tubulin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des TUBA1B-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der TUBA1B-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen α1b Tubulin-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native TUBA1B-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von α1b Tubulin-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des α1b Tubulin-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem TUBA1B-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.