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USP32 Double Nickase Plasmid (m) | sc-433591-NIC | 20 µg | $410.00 |
Die Maus-Genvariante USP32 (Usp32) kodiert eine ubiquitinspezifische Protease, die die Proteinstabilität und die Signalweitergabe reguliert, indem sie Ubiquitinketten von ausgewählten Substraten entfernt und dadurch die Proteostase sowie das Gleichgewicht zwischen Recycling und Abbau beeinflusst. Als deubiquitinierendes Enzym steht USP32 mit der ubiquitinabhängigen Kontrolle des Rezeptor-Transports, der endosomalen Dynamik und nachgeschalteter Signalwege in Verbindung, die Zellwachstum und Stressantworten koordinieren. Eine veränderte Deubiquitinierung kann die zeitliche Abstimmung und die Stärke von Signalwegen stören und so zu dysregulierter Proliferation, aberranter Überlebenssignalgebung und Veränderungen der zellulären Homöostase beitragen. In der biomedizinischen Forschung wird Usp32 daher im Kontext der Regulation des Ubiquitin-Systems, membranassoziierter Signalnetzwerke sowie von Mechanismen untersucht, die für die Krebsbiologie und andere Störungen der Proteostase relevant sind.
USP32 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Usp32-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Usp32 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Usp32-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Usp32-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.