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UBC13 Double Nickase Plasmid (m) | sc-430050-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
UBC13 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-430050-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Ube2n kodiert das E2-Ubiquitin-konjugierende Enzym UBC13, das in Partnerschaft mit UEV-Kofaktoren wie UBE2V1/UBE2V2 die Bildung von K63-verknüpften Polyubiquitin-Ketten katalysiert. Dieses nicht-degradative Ubiquitinierungssignal unterstützt den Aufbau von DNA-Schadensantwort-Komplexen und reguliert über TRAF-Proteine die angeborene Immun-Signalübertragung, was zur Aktivierung der NF-κB- und MAPK-Signalwege beiträgt. In Mausmodellen beeinflussen UBC13-abhängige Ubiquitin-Gerüste die Genomstabilität, den Entzündungstonus und zelluläre Stressantworten in hämatopoetischen und stromalen Zelllinien. Eine Fehlregulation dieser Prozesse ist relevant für Untersuchungen zu Immunfunktionsstörungen, aberranten Entzündungsphänotypen und einer erhöhten Anfälligkeit für Pathologien, die mit Genominstabilität einhergehen.
UBC13 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ube2n-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ube2n abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ube2n-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ube2n-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.