Date published: 2026-7-14

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UBC13 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-417204-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • UBC13 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • UBC13 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom UBC13 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom UBC13 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der UBE2N-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: UBC13: sc-376470
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    UBC13 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-417204-ACT
    20 µg
    $397.00

    UBC13 CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-417204-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    Das humane UBE2N-Gen kodiert das E2-Ubiquitin-konjugierende Enzym UBC13, einen zentralen Katalysator der Lys63-verknüpften Polyubiquitinierung, die nicht-proteolytische Signalantworten steuert. Im Komplex mit UEV-Kofaktoren wie UBE2V1/UBE2V2 unterstützt UBC13 die Bildung von K63-Ubiquitin-Ketten, die DNA-Schadensantworten, die Toleranz gegenüber Replikationsstress und die angeborene Immunsignalgebung koordinieren. Diese Aktivität ist entscheidend für die Aktivierung von Signalwegen wie NF-κB und MAPK nachgeschaltet von Rezeptoren wie TNFR und Toll-like-Rezeptoren und beeinflusst dabei eher die Dynamik von Proteinkomplexen als den proteasomalen Abbau. Eine fehlregulierte, UBE2N/UBC13-abhängige Ubiquitin-Signalgebung wurde mit veränderten Entzündungszuständen, Defekten der Genomstabilität und einer Umprogrammierung onkogener Signalwege in Verbindung gebracht und ist damit relevant für mechanistische Studien in der Krebsbiologie und Immunologie.

    UBC13 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen UBE2N-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    UBC13 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des UBE2N-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der UBE2N-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen UBC13-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native UBE2N-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von UBC13-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des UBC13-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem UBE2N-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.