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Ub-RPS27A Double Nickase Plasmid (h) | sc-416542-NIC | 20 µg | $410.00 |
RPS27A kodiert ein Fusionsprotein, das posttranslational prozessiert wird und dabei Ubiquitin sowie das 40S-ribosomale Protein S27a freisetzt. Dadurch werden ubiquitinabhängige Proteostase mit Ribosomenbiogenese und Translation verknüpft. Das aus Ub‑RPS27A stammende Ubiquitin trägt zum Proteinabbau über das Ubiquitin‑Proteasom‑System, zur Regulation der DNA‑Schadenssignalgebung und zu stressabhängigen Umgestaltungen des Proteoms bei. Die S27a‑Komponente wird in die kleine ribosomale Untereinheit eingebaut und unterstützt die mRNA‑Decodierung sowie die globale Translationskapazität. Eine Fehlregulation ribosomaler Proteine und der Ubiquitin‑Homöostase wird mit veränderter Kontrolle des Zellwachstums, Antworten auf proteotoxischen Stress und Wegen der Genomstabilität in Verbindung gebracht, die für die Krebs‑ und Neurodegenerationsforschung relevant sind.
Ub-RPS27A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RPS27A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RPS27A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RPS27A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RPS27A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.