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TRPM4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402176-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TRPM4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402176-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TRPM4 kodiert einen Ca2+-aktivierten, monovalenten Kationenkanal, der Na+ und K+ leitet und dadurch die Plasmamembran depolarisiert, ohne Ca2+ direkt zu transportieren. Durch die Formung des Membranpotenzials moduliert TRPM4 den Ca2+-Einstrom über andere Kanäle und beeinflusst nachgeschaltete Signalwege, die mit Erregbarkeit, Sekretion, Zellvolumenregulation und der Aktivierung von Immunzellen verknüpft sind. Die TRPM4-Aktivität greift in calciumabhängige Signalwege ein, darunter PLC/IP3-vermittelte Signalübertragung und die Regulation NFAT-abhängiger Transkriptionsprogramme. Eine fehlregulierte TRPM4-Funktion wird mit Störungen der kardialen Erregungsleitung und des Herzrhythmus, neuroinflammatorischen Prozessen sowie krebsassoziierten Phänotypen wie veränderter Migration und Proliferation in Verbindung gebracht, was seinen Einsatz in mechanistischen Studien zur Ionenkanal-Signalgebung stützt.
TRPM4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TRPM4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TRPM4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TRPM4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TRPM4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.