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TRPC1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401040-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TRPC1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401040-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TRPC1 (Transient-Receptor-Potential-Kationenkanal, Unterfamilie C, Mitglied 1) kodiert einen Kationenkanal der Plasmamembran, der zum rezeptorvermittelten und speicherabhängigen Ca2+-Einstrom beiträgt und dadurch die zytosolische Ca2+-Dynamik sowie nachgeschaltete Signalwege prägt. Der TRPC1-abhängige Ca2+-Einstrom ist in die PLC/IP3-Signalgebung, die STIM/ORAI-Kopplung und Ca2+-regulierte Signalwege wie MAPK und NFAT eingebunden und beeinflusst so Zellproliferation, Migration und Differenzierung. In menschlichen Zellen werden veränderte TRPC1-Aktivität und Expressionsmuster mit einer gestörten Calciumhomöostase in Verbindung gebracht, wie sie bei kardiovaskulärem Remodeling, neuropathischen Prozessen und krebsassoziierten Signalphänotypen beobachtet wird, was TRPC1 zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien zur Ionenkanalfunktion und Ca2+-abhängigen Transkription macht.
TRPC1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TRPC1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TRPC1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TRPC1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TRPC1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.