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TRIM16 Double Nickase Plasmid (h) | sc-409792-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TRIM16 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-409792-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TRIM16 kodiert ein Protein der Tripartite-Motif-(TRIM)-Familie, das als E3-Ubiquitin-Ligase und als Gerüst-/Scaffolding-Faktor fungiert und dadurch Proteinturnover, Zytoskelettdynamik und stressresponsive Signalwege koordiniert. TRIM16 wird mit der Regulation der Organisation intermediärer Filamente, der Proteostase sowie der Modulation transkriptioneller Programme in Verbindung gebracht, die Zelldifferenzierung und Motilität beeinflussen. Über ubiquitinabhängige Mechanismen und Protein-Protein-Interaktionen kann TRIM16 Signalwege beeinflussen, die angeborene Immunantworten, die Anpassung an oxidativen Stress und die Kontrolle des Zellwachstums steuern. Eine veränderte Expression oder Aktivität von TRIM16 wurde mit Tumorbiologie und entzündlichen Phänotypen assoziiert, was es zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien von Signalnetzwerken und zellulärer Homöostase macht.
TRIM16 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TRIM16-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TRIM16 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TRIM16-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TRIM16-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.