Date published: 2026-7-12

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TRAF7 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-404992-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • TRAF7 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • TRAF7 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom TRAF7 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom TRAF7 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der TRAF7-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    TRAF7 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-404992-ACT
    20 µg
    $397.00

    Das humane TRAF7 kodiert eine RING-Typ-E3-Ubiquitin-Ligase und ein Adapterprotein innerhalb der Familie der TNF-Rezeptor-assoziierten Faktoren, die die Signaltransduktion über eine ubiquitinabhängige Kontrolle der Proteinstabilität und der Assemblierung von Proteinkomplexen moduliert. TRAF7 wird mit der Regulation MAPK- und NF-κB-assoziierter Prozesse in Verbindung gebracht und prägt Transkriptionsprogramme, die zelluläre Stressantworten, Apoptose und inflammatorische Signalübertragung beeinflussen. Über seine Ubiquitinierungsaktivität kann TRAF7 das Crosstalk zwischen angeborener Immun-Signalgebung und Wachstumsfaktor-Signalwegen, die die zelluläre Homöostase steuern, beeinflussen. Eine veränderte TRAF7-Funktion und fehlregulierte Signalübertragung wurden in Kontexten beschrieben, die für die Tumorbiologie und entwicklungsbezogene Pathophysiologie relevant sind, was TRAF7 zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien der Verschaltung von Signalwegen macht.

    TRAF7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen TRAF7-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    TRAF7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des TRAF7-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der TRAF7-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen TRAF7-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native TRAF7-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von TRAF7-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des TRAF7-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem TRAF7-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.