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TP53INP1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402835-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
TP53INP1 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-402835-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
TP53INP1 (Tumorprotein p53‑induzierbares nukleäres Protein 1) ist ein stressresponsives nukleäres Protein, das durch p53 und verwandte Transkriptionsprogramme bei DNA-Schäden und oxidativem Stress induziert wird. Es moduliert Zellzykluskontrolle, Apoptose und Autophagie über Interaktionen, die p53‑abhängige transkriptionelle Outputs und breitere Netzwerke der Stressanpassung beeinflussen. Eine veränderte TP53INP1‑Expression wurde mit fehlregulierter Stresssignalgebung sowie Proliferations- und Überlebenswegen in Verbindung gebracht, die in der Krebsbiologie und in inflammatorischen Kontexten häufig gestört sind. Als zentraler Regulator zellulärer Stressantworten wird TP53INP1 häufig hinsichtlich seines Einflusses auf Checkpoint-Regulation, mitochondriale Integrität und transkriptionelle Reprogrammierung unter genotoxischen Bedingungen untersucht.
TP53INP1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen TP53INP1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
TP53INP1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des TP53INP1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der TP53INP1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen TP53INP1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native TP53INP1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von TP53INP1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des TP53INP1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem TP53INP1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.