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TMEM106C CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-413113-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
TMEM106C CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-413113-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
TMEM106C kodiert ein vorausgesagtes multipassiges Transmembranprotein, dem eine Rolle bei der Membranorganisation und dem Proteintransport innerhalb des sekretorischen sowie des endolysosomalen Systems zugeschrieben wird. Als Mitglied der TMEM106-Familie wird TMEM106C im Kontext der Homöostase von Organellen, des vesikulären Transports und der Regulation des Proteinumsatzes untersucht – Prozesse, die mit zellulären Stressantworten und Signalnetzwerken verknüpft sind. Eine veränderte Expression von Regulatoren des transmembranen Transports kann die lysosomale Funktion, den Autophagie-Fluss und nachgeschaltete entzündliche oder metabolische Signalwege umgestalten. Diese Mechanismen machen TMEM106C zu einem nützlichen Ziel, um in humanen Modellsystemen zu untersuchen, wie die Dynamik membranbegrenzter Kompartimente Zellzustandsübergänge und krankheitsassoziierte Phänotypen beeinflusst.
TMEM106C Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen TMEM106C-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
TMEM106C Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des TMEM106C-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der TMEM106C-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen TMEM106C-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native TMEM106C-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von TMEM106C-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des TMEM106C-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem TMEM106C-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.