



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
TLR7 Double Nickase Plasmid (m) | sc-431302-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TLR7 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-431302-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Der Toll-like-Rezeptor 7 der Maus (Tlr7; TLR7) ist ein endosomaler Mustererkennungsrezeptor, der einzelsträngige RNA sowie synthetische Imidazoquinolin-Liganden erkennt und dadurch Signalwege der angeborenen Immunität auslöst. Nach Aktivierung rekrutiert TLR7 MYD88-abhängige Signalwege, die zur Aktivierung von NF-κB und IRF7 führen und so die Produktion proinflammatorischer Zytokine sowie Typ-I-Interferonantworten fördern. Die TLR7-Aktivität prägt die antivirale Abwehr und beeinflusst die Funktion von B-Zellen und dendritischen Zellen, wodurch die Nukleinsäureerkennung mit der adaptiven Immunität verknüpft wird. Eine fehlregulierte TLR7-Signalübertragung wird mit Entzündung und Autoimmunität in Zusammenhang gebracht und ist damit ein relevantes Ziel für mechanistische Studien zur Immunhomöostase und in Krankheitsmodellen.
TLR7 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Tlr7-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Tlr7 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Tlr7-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Tlr7-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.