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TLR7 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401189-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
TLR7 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-401189-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
TLR7 kodiert den Toll-like-Rezeptor 7, einen endosomalen Mustererkennungsrezeptor, der uridinreiche einzelsträngige RNA sowie synthetische Imidazoquinolin-Liganden erkennt und dadurch die angeborene antivirale Immun-Signalübertragung initiiert. Nach Aktivierung signalisiert TLR7 über MYD88 und rekrutiert IRAK-Kinasen sowie TRAF6, was NF-κB- und IRF7-abhängige Transkriptionsprogramme antreibt, die Typ-I-Interferone und proinflammatorische Zytokine induzieren. Dieser Signalweg prägt die Aktivierung von dendritischen Zellen und B-Zellen, beeinflusst das Priming der adaptiven Immunantwort und moduliert inflammatorische Grundniveaus in der mukosalen und systemischen Immunität. Eine fehlregulierte TLR7-Aktivität und Gen-Dosis-Effekte wurden mit aberranter Interferon-Signalgebung und Immundysfunktionen in Verbindung gebracht, wie sie bei Infektionen, Autoimmunität und entzündlichen Erkrankungen beobachtet werden.
TLR7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen TLR7-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
TLR7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des TLR7-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der TLR7-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen TLR7-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native TLR7-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von TLR7-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des TLR7-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem TLR7-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.