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TLR3 Double Nickase Plasmid (m) | sc-431258-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TLR3 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-431258-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Tlr3 kodiert den Toll-like-Rezeptor 3 (TLR3), einen endosomalen Mustererkennungsrezeptor, der doppelsträngige RNA erkennt, die während der Virusreplikation entsteht oder aus geschädigten Zellen freigesetzt wird. Nach Ligandenbindung signalisiert TLR3 überwiegend über den Adapter TRIF, um die IRF3/IRF7- und NF-κB-Signalwege zu aktivieren und dadurch die Produktion von Typ-I-Interferonen sowie Programme für entzündliche Zytokine anzustoßen. Dieser Rezeptor trägt zur angeborenen Immunerkennung, zur Reifung dendritischer Zellen und zur Regulation antiviraler Antworten bei und ist zugleich mit Signalwegen verknüpft, die Apoptose und Autophagie steuern. Eine veränderte TLR3-Aktivität wurde in Mausmodellen mit Unterschieden in der Anfälligkeit für Virusinfektionen sowie mit fehlregulierter Entzündung in Verbindung gebracht, die für neuroinflammatorische und autoimmunähnliche Phänotypen relevant ist.
TLR3 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Tlr3-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Tlr3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Tlr3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Tlr3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.