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TIRAP Double Nickase Plasmid (m) | sc-431178-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TIRAP Double Nickase Plasmid (m2) | sc-431178-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Tirap-Gen kodiert TIRAP (auch als Mal bekannt), ein Adapterprotein, das die Signalübertragung von Toll-like-Rezeptoren und der Interleukin‑1‑Rezeptorfamilie mit der nachgeschalteten Aktivierung der NF‑κB‑ und MAPK‑Signalwege koppelt. TIRAP unterstützt die Rekrutierung von MYD88 an Rezeptoren wie TLR2 und TLR4 an der Plasmamembran, vermittelt durch eine phosphoinositidabhängige Lokalisation, und prägt damit die frühe Signaltransduktion der angeborenen Immunantwort. Durch die Modulation der Induktion von Zytokinen und Chemokinen beeinflusst Tirap die Antworten von Makrophagen und dendritischen Zellen, die inflammatorische Polarisation sowie Wirt‑Mikroben‑Interaktionen. Eine fehlregulierte TIRAP‑abhängige Signalübertragung wird im Kontext aberranter Entzündung und immunvermittelter Pathologien untersucht, wodurch TIRAP einen nützlichen Knotenpunkt zur Analyse von PRR‑Signalnetzwerken darstellt.
TIRAP Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Tirap-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Tirap abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Tirap-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Tirap-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.