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Tim17B Double Nickase Plasmid (h) | sc-411441-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Tim17B Double Nickase Plasmid (h2) | sc-411441-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TIMM17B kodiert Tim17B, einen essenziellen Bestandteil der TIM23-Translokase in der inneren Mitochondrienmembran, die den Import und die Insertion nukleär kodierter Proteine in Mitochondrien vermittelt. Durch die Unterstützung der mitochondrialen Protein-Homöostase trägt Tim17B zur Kapazität der oxidativen Phosphorylierung, zur Aufrechterhaltung des mitochondrialen Membranpotenzials und zur Proteostase in der Matrix und der inneren Membran bei. Eine Störung der Funktion des TIM23-Komplexes kann den Energiestoffwechsel beeinträchtigen und mitochondriale Stress-Signalwege wie die mitochondriale „unfolded protein response“ (UPRmt) aktivieren, wodurch die Biologie von TIMM17B mit umfassenderen Programmen der zellulären Anpassung verknüpft ist. Als mitochondrialer Importfaktor wird TIMM17B häufig in Studien zur bioenergetischen Reprogrammierung und zu mitochondrialen Dysfunktionen untersucht, die für den Stoffwechsel von Krebszellen und für mit Neurodegeneration assoziierte mitochondriale Stressphänotypen relevant sind.
Tim17B Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TIMM17B-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TIMM17B abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TIMM17B-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TIMM17B-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.