Date published: 2026-7-12

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TET1 Lentiviral Activation Particles (m): sc-424616-LAC

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 200 µl transduktionsfertige, hoch-titer CRISPR/dCas9 Lentivirale Aktivierungs-Partikel
  • TET1 Lentiviral Activation Particles (m) sind ein SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) gesteuertes System zur Transkriptionsaktivierung eines gewünschten Zielgens, um wirkungsvoll die spezifische Genexpression mittels lentiviraler Transduktion der Zellen zu erhöhen
  • TET1 Lentiviral Activation Particles (m) enthalten die folgenden SAM Aktivierungselemente: deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungs-Domäne VP64, ein MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein und eine zielspezifische 20nt gRNA. Des Weiteren enthalten sind die Resistenzgene für blasticidin, hygromycin und puromycin
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die von TET1 Lentiviral Activation Plasmid (m) und TET1 Lentiviral Activation Plasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen des Tet1-Promotors ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    TET1 Lentiviral Activation Particles (m)

    sc-424616-LAC
    200 µl
    $455.00

    Das Mausgen **Tet1** kodiert **TET1**, eine Fe(II)/2‑Oxoglutarat‑abhängige Dioxygenase, die die Oxidation von 5‑Methylcytosin zu 5‑Hydroxymethylcytosin und weiteren Derivaten katalysiert und damit die aktive DNA‑Demethylierung unterstützt. Durch diese epigenetische Umbauaktivität trägt TET1 zur Transkriptionskontrolle, Enhancer‑Regulation, genomischen Prägung (Imprinting) sowie zur Aufrechterhaltung der Pluripotenz und zur Spezifizierung von Zelllinien während der Entwicklung bei. Die TET1‑abhängige DNA‑Hydroxymethylierung steht in Wechselwirkung mit chromatin- und DNA‑reparaturassoziierten Prozessen und formt so Genexpressionsprogramme in proliferierenden und differenzierenden Zellen. Eine veränderte Regulation von TET/5hmC wurde mit gestörter Differenzierung und genomweiten Methylierungsänderungen in Verbindung gebracht, die für die Krebsbiologie und neuroentwicklungsbezogene Phänotypen relevant sind, wodurch **Tet1** zu einem wichtigen Ziel für mechanistische Studien der Epigenetik wird.

    TET1 Lentivirale Aktivierungspartikel (m) erfüllen diesen Bedarf, indem sie das vollständige Transkriptionsaktivierungssystem des Synergistic Activation Mediator (SAM) in transduktionsbereite, hoch-titrige lentivirale Partikel verpacken und so eine effiziente Tet1-Hochregulation über ein breiteres Spektrum menschlicher Zelltypen ermöglichen.

    TET1 Lentivirale Aktivierungspartikel (m) liefern alle funktionellen Komponenten des Synergistic Activation Mediator (SAM)-Systems über lentivirale Transduktion. Das System umfasst drei Partikelpräparate, die gemeinsam in Zielzellen transduziert werden: eines, das für katalytisch inaktives dCas9 (Mutationen D10A und N863A) kodiert, das mit der VP64-Transaktivierungsdomäne und einem Blasticidin-Resistenzgen fusioniert ist; eines, das für das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein mit einem Hygromycin-Resistenzgen kodiert; und eines, das für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA kodiert, die an zwei MS2-RNA-Aptamere mit einem Puromycin-Resistenzgen fusioniert ist. Nach der lentiviralen Transduktion und der genomischen Integration der Expressionskassetten werden die SAM-Komponenten stabil exprimiert und lagern sich am Zielort innerhalb der proximalen Promotorregion stromaufwärts der Tet1-Transkriptionsstartstelle an, wo VP64, p65 und HSF1 kooperativ wirken, um endogene Transkriptionsmaschinerie zu rekrutieren und eine anhaltende Hochregulation der endogenen TET1-Expression zu bewirken. Die Verwendung von nuklease-inaktivem dCas9 verhindert die Einführung von Doppelstrangbrüchen in der DNA und bewahrt den nativen Tet1-Genomlokus sowie die regulatorische Architektur.

    Das lentivirale Format bietet mehrere praktische Vorteile: Die stabile genomische Integration unterstützt eine vererbbare Aktivierung über Zellteilungen hinweg; Partikelpräparate mit hohem Titer machen eine eigene Virusproduktion überflüssig; und die Kompatibilität mit primären, sich nicht teilenden und transfektionsresistenten Zelltypen erweitert die experimentellen Möglichkeiten. Eine erfolgreiche Transduktion kann durch eine dreifache Antibiotika-Selektion mit Puromycin, Hygromycin und Blasticidin bestätigt und verstärkt werden.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.