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TCF7L2/TCF4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400607-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TCF7L2/TCF4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400607-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TCF7L2 (auch als TCF4 bekannt) kodiert einen Transkriptionsfaktor mit High-Mobility-Group-(HMG)-Box, der als zentraler nukleärer Effektor der kanonischen Wnt/β‑Catenin-Signalübertragung fungiert. Durch die Interaktion mit β‑Catenin und Ko-Regulatoren moduliert TCF7L2 Transkriptionsprogramme, die Zellschicksalsentscheidungen, Proliferation und Differenzierung in verschiedenen Gewebekontexten steuern, darunter das intestinale Epithel und der endokrine Pankreas. Die TCF7L2-abhängige Regulation beeinflusst die Chromatinzugänglichkeit und integriert Signale aus Entwicklungs- und Stoffwechselwegen, um eine kontextspezifische Genexpression zu formen. Genetische Variation und eine dysregulierte Aktivität von TCF7L2 wurden mit metabolischen Merkmalen und einem erhöhten Risiko für Typ‑2‑Diabetes in Verbindung gebracht; zudem wird eine aberrante Wnt/TCF-abhängige Transkriptionsausgabe häufig in der Krebs- und Stammzellbiologie untersucht.
TCF7L2/TCF4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TCF7L2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TCF7L2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TCF7L2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TCF7L2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.