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TCF-3 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400821-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das humane TCF7L1 kodiert den Transkriptionsfaktor TCF-3, ein DNA-bindendes High-Mobility-Group(HMG)-Protein, das mit β-Catenin zusammenwirkt, um die Expression Wnt/β-Catenin-responsiver Gene zu regulieren. TCF-3 fungiert kontextabhängig als transkriptioneller Repressor oder Aktivator, indem es Korepressor-Komplexe und Chromatin-Remodeling integriert, um Linienspezifizierung, epitheliale Differenzierung und stammzellähnliche Transkriptionsprogramme zu steuern. Durch die Modulation der Outputs des Wnt-Signalwegs beeinflusst TCF-3 die Zellzyklus-Kontrolle, Entwicklungsmusterung und die Stabilität transkriptioneller Netzwerke. Eine dysregulierte Wnt–TCF/LEF-Aktivität und eine veränderte TCF7L1-Expression wurden in mehreren krankheitsrelevanten Zellkontexten mit onkogenen Transkriptionszuständen und abweichender Differenzierung in Verbindung gebracht.
TCF-3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen TCF7L1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
TCF-3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des TCF7L1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der TCF7L1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen TCF-3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native TCF7L1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von TCF-3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des TCF-3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem TCF7L1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.