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TAAR5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-409205-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TAAR5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-409205-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TAAR5 (trace-amine-associated receptor 5) kodiert einen rhodopsinähnlichen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der biogene Spuramine und verwandte geruchsaktive Liganden erkennt und so zur chemosensorischen Signalübertragung beiträgt. Nach Aktivierung ist TAAR5 typischerweise an heterotrimere G‑Protein‑Signalwege gekoppelt, die Second‑Messenger‑Signale wie cAMP und nachgeschaltete transkriptionelle Antworten modulieren und damit Hinweise aus extrazellulären Metaboliten in die Zellphysiologie integrieren. Obwohl TAAR5 am besten in olfaktorischen Neuronen charakterisiert ist, wurde seine Expression auch in ausgewählten peripheren Geweben beschrieben, was breitere Funktionen in neuromodulatorischen und metabolischen Signalnetzwerken stützt. Veränderte Signalgebung der TAAR‑Familie wurde im Zusammenhang mit neuropsychiatrischen Phänotypen und Unterschieden in der sensorischen Verarbeitung untersucht, wodurch TAAR5 ein nützliches Ziel für mechanistische Studien zur GPCR‑Funktion und ligandengesteuerten Signalübertragung ist.
TAAR5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TAAR5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TAAR5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TAAR5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TAAR5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.